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 "Trainer der Bundesliga"

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JerzyPotz
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BeitragThema: Re: "Trainer der Bundesliga"   Do 10 Apr 2014 - 18:33

ein thema worüber ich wirklich schon seit tagen schreiben will: sinn und zweck der zurück liegenden trainer entlassumgen.

ich fang mal mit mer frage an. bei welchem verein hat sich der neue trainer positiv ausgezahlt?

ich antworte gleich mal als erster. bei keinem wie ich finde. drehen wir die uhren sogar noch etwas weiter zurück. ich sag ja immer das größte problem beim sport ist die differenz zwischen anspruch und realität und der tatsächlichen möglichkeit.

da möchte ich wirklich behaupten ist der VfB das beste Beispiel. ich möchte da fast nach mit babbel amfangen. mit ihm stand stuttgart nicht top, aber gesichert. mit dem schönen bruno gab es auch keinen zauberfussball vom zuckerhut. allerdings gesicherten erstliga fussball unter dem mantel des reduzierten lizenzspieleretats weil sparzwang.
ich glaube schneider hat seine sache nicht schlecht gemacht. ich erinnere nur an das spiel bei der eintracht.

aber ohne kohle kannst du keine bäume ausreisen, noch weniger wenn trotzdem mancher aus dem vorstand weltfremd vom europapokal träumt. ich bin bei stevens jetzt auch nicht sonderlich schadenfroh. im grunde reiht er sich nur ein.

zum hsv muss im grunde hier nichts mehr gesagt werden. nur trotzdem angemerkt: wie gesichert standen sie mit fink und wo sind sie jetzt angekommen. wobei ich beim HSV die sache insofern noch ne ecke anders wie in sruttgart sehe, da letzte saison einfach auch adler reichlich oft hamburg den kopf gerettet hat.

gestern hat kind in hannover ja noch einmal unterstrichen das der trainerwechsel richtig gewesen ist. ich bin davon überzeugt das es der lächerlichste seit langem gewesen ist, bzw. viele trainer so sinnfrei geschnickt werden. nie war 96 besser wie unter slomka und dann trennt man sich vom erfolgreichsten trainer seit jahrzehnten beim ersten sportlichen tief. alleine deswegen müsste ich feste die daumen für den abstieg drücken.


bleibt noch nürnberg, vielleicht die einzigste wo ich ein wenig verständnis für habe. allerdings bleibt unterm strich auch dort stehen das es mit dem alten sicher nicht schlechter geworden wäre.


nun die gegenbeispiele. ich führe mal die eintracht an. zur halbzeit 17 laue punkte, gruseliger fussball, ein negativlauf mit gegentreffer in der schlussphase wie ich das so in serie noch nicht erlebt habe. trotzdem nie zur diskussion gestanden und auch nicht bei bekanntgabe seines wechsels. im gegenteil, es unterstreicht die charakterloseigkeit des handels wenn nach solchen bekanntgaben kurz darauf der trainer vorzeitig fliegt weil das Verhältnis so arg zerrüttet ist. bla bla bla. trainer, vorstand und mannschaft ziehen an einem strang. es liegt nur an den handelden personen.

schalke ist zwar anders gelagert aber niergendwo war der druck von außen so groß. keller ist immer noch trainer und mittlerweile kann sich schalke sogar als strahlender dritter fühlen, nachdem leverkusen so abgeschmiert ist.

oder aber auch braunschweig. es gab schon viele aufsteiger die von anfang an als absteiger festgestanden haben, wo der trainer kurz nach dem winter trotzdem entlassen wurde. letztes beispiel was mir prominent einfällt ist düsseldorf, da da die kaderstruktur sogar vergleichbar gewesen ist mit mer guten anzahl an ehemaligen drittligaspielern für den verein.
in braunschweig ist man den weg weiter gegeangen, hat lieberknecht machen lassen und wird jetzt mit dem anschluss an den relegationsplatz belohnt. ich glaube mit nem trainerwechsel hätte die eintracht kein stück mehr geschafft.
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AlBaer
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BeitragThema: Re: "Trainer der Bundesliga"   Do 10 Apr 2014 - 21:37

Ich würde da gerne etwas widersprechen. In Nürnberg finde ich hat der Wechsel schon etwas gebracht. Auch wenn der Zeitpunkt in meinen Augen etwas zu früh war. Aber mit einem neuen Trainer in die Wintervorbereitung zu gehen kann sich lohnen.

Somit würde ich sagen der perfekte Zeitpunkt für einen Wechsel ist Anfang Dezember. Noch 2-3 Spiele um die Mannschaft kennen zu lernen, volle Kaderplanung und eigene Vorbereitung - da kann sich schon etwas tun.

Zu Beginn hat Verbeek die Mannschaft stabilisiert, sie kennen gelernt - verschiede Systeme ausprobiert. Nachdem er in seinem 2. Spiel gegen Freiburg verloren hat, haben sie ja nur noch gegen Gladbach und Leverkusen den kürzeren gezogen. Nach der Winterpause kommen sie ja auch extrem gut zurück und gewinnen die ersten 4 von 5 Spielen (nur das Bayernspiel wird verloren).
Dass sie jetzt wieder derartig verlieren ist natürlich sehr ärgerlich für meine Argumentation... Wink

Wahrscheinlich kommt auch dazu, das ich von Wiesinger halt auch einfach nicht sonderlich viel halte.

Bei allen anderen Vereinen gebe ich dir vollkommen recht. Kaum ein Trainerwechsel bringt etwas. Die witzigste Situation ist natürlich Hamburg, da kommt van Marwijk, bringt nix wird wieder (für richtig viel Geld) abgelöst von Slomka der dann beim ersten Spiel vom DSF gleich zu "Magic Mirko" gemacht wird, um dann nach dem 2. Spiel schon wieder "mit seinem Latein am Ende zu sein". Aber er schafft es zumindest wieder an die Ausbeute wie unter Fink heranzukommen.


Der ganz großer Konter für deine Argumentation ist natürlich, dass immer nur das Ergebniss zählt und somit hat sich am Saisonende bei all denen die Wechsel gelohnt, die weiterhin in der Bundesliga spielen. Cool Ganz einfach!
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bienchen04
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BeitragThema: Re: "Trainer der Bundesliga"   Mo 12 Mai 2014 - 10:21

Unglaublich, diese Trainerpossen werden immer peinlicher in der Liga. Tuchel hat im Januar mit Schalker verhandelt, dass war ja immer schon mal in der Presse durchgekommen, aber nachdem sich das zum Glück erledigt hat (zum Glück weil es so die einzige Möglichkeit ist für manche ihr Gesicht zu wahren) hat der Herr Tuchel nichts besseres zu tun, als mit Leverkusen zu verhandeln, und nachdem Mainz sich nun weigert ihn für Lau gehen zu lassen macht er halt das bockige Kind.

Vielleicht tue ich ihm unrecht damit, aber so stellt sich das aktuell mir dar. Finde auch, dass das Heidel sehr souverän löst. Wenn Tuchel sich nicht mehr in der Lage fühlt Mainz voran zu bringen, dann soll er halt seinen unbezahlten Urlaub nehmen und gut ist. Das er aber auf eine Auflösung des Vertrages besteht zeigt doch nur, was er eigentlich vor hat. Wenn er so unbedingt für einen anderen Verein arbeiten will, muss er sich halt einen suchen, der bereit ist Ablöse für ihn zu bezahlen und wenn nicht hätte er sich das bei der Vertragsunterschrift überlegen sollen.

Ein Veh zeigt wie man so eine Situation professionell löst, dass Tuchel nun die Schuld auf Mainz schieben will (seit Januar habe ich versucht eine einvernehmliche Lösung zu finden) passt einfach in mein Bild von ihm...

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Pi
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BeitragThema: Re: "Trainer der Bundesliga"   Mo 12 Mai 2014 - 10:43

Als Jens Keller würde ich mir auch zwei Mal überlegen, mit Schalke in die neue Saison zu gehen. Bei Frankfurt wird ein Posten frei und auf Schalke kann er einfach nur verlieren. Ich steh auf nem CL-Platz und mein bekloppter Sportdirektor verhandelt schon mit nem Neuen, also ganz ehrlich... Die Trainerposten auf Schalke bleiben der größte Chaosplatz der Liga. Noch einmal weil es so schön war: Slomka stand auf Platz 2 und im Viertelfinale der CL, musste gehen, weil die Führungsetage einen Trainer von "internationalem Format" wollte und holt den, der gerade mit Heerenveen oder Enschede Vierter in Holland wurde. Filmreif einfach.
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bienchen04
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BeitragThema: Re: "Trainer der Bundesliga"   Mo 12 Mai 2014 - 11:39

Pi schrieb:
Als Jens Keller würde ich mir auch zwei Mal überlegen, mit Schalke in die neue Saison zu gehen. Bei Frankfurt wird ein Posten frei und auf Schalke kann er einfach nur verlieren. Ich steh auf nem CL-Platz und mein bekloppter Sportdirektor verhandelt schon mit nem Neuen, also ganz ehrlich... Die Trainerposten auf Schalke bleiben der größte Chaosplatz der Liga. Noch einmal weil es so schön war: Slomka stand auf Platz 2 und im Viertelfinale der CL, musste gehen, weil die Führungsetage einen Trainer von "internationalem Format" wollte und holt den, der gerade mit Heerenveen oder Enschede Vierter in Holland wurde. Filmreif einfach.
Zum größten Teil stimme ich dir zu. Mich :kotzt: das auch sowas von an, hab ja von Anfang an hinter Keller gestanden. Nur ich habe oben geschrieben zum Glück hat sich das erledigt: Die Verhandlungen waren im Januar. Auch damals eine S@uerei, nur war da die Situation noch eine komplett andere. Aber eins ist sicher: Sobald es nächstes Jahr nicht läuft wird der Name Tuchel wie ein Geisterschiff durch Gelsenkirch wabern und dafür müssen wir nichtmal was tun. Das Regeln die Medien schon selbst, die wollen Keller einfach nicht sicher im Sattel sehen. Siehe den Abschied von Veh und sofort war er neuer Trainer auf Schalke...

Und wenn man Keller gehen lässt ist der Fehler genauso groß wie bei Slomka damals und Rangnick davor. Aber immerhin hat er es schon geschafft am 3. längsten im Amt zu sein seit Stevens Abschied 2002. Eben hinter Slomka und dem Hr. Magath...

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Pi
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BeitragThema: Re: "Trainer der Bundesliga"   Mo 12 Mai 2014 - 12:29

Gut, ich bin da voreingenommen, da ich selbst Medienmensch bin und Schalke auf meiner Beliebtheitsskala zwischen Real Madrid, Hoffenheim, Chelsea und City steht - aber ist es nicht ein bisschen einfach, da auf Medienschelte zu machen? Doofe Trainerwechsel haben auf Schalke nun mal Tradition und ich meine mich zu erinnern, dass Keller damals auch nur Kandidat drei oder vier war und sowieso kaum Lobby hat.

Ich bin noch nicht lang genug dabei, für mich ist das ein Huhn-Ei-Problem: Haben "die Medien" angefangen auf Schalke Unruhe reinzubringen, stets Druck aufzubauen und damit viele Personalien zu beeinflussen oder war Schalke auf dem Trainerposten schon immer chaotisch und die Medien sind da mit aufgesprungen und berichten quasi traditionsmäßig in diesem Stil darüber?

Davon abgesehen: Ich bin oft über das fachliche im Sportjournalismus entsetzt, selbst bei sogenannten Qualitätsmedien. In anderen Ressorts sitzen da oft Intelektuelle, aber im Sport... Letztens habe ich auf süddeutsche.de irgendeine Videokolumne gesehen, da haben sich zwei Sportredakteure über Fußball unterhalten, hochgradig peinlich, stammtischmäßig.
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asamiro
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BeitragThema: Re: "Trainer der Bundesliga"   Mo 12 Mai 2014 - 16:33

bienchen04 schrieb:
Ein Veh zeigt wie man so eine Situation professionell löst, dass Tuchel nun die Schuld auf Mainz schieben will (seit Januar habe ich versucht eine einvernehmliche Lösung zu finden) passt einfach in mein Bild von ihm...
Kann man das vergleichen? Bei dem einen (Veh) lief der Vertrag aus und er hat keinen neuen unterschrieben, bei dem anderen (Tuchel) lief/läuft der Vertrag noch ein weiteres Jahr.

Es ist eine vertrakte Situation. Auf der einen Seite steht der Verein, der einen Trainer ohne zu zögern auch bei Misserfolg sofort entlässt, auf der anderen Seite darf der Trainer nicht von sich aus nach (!) einer Saison einen Schlussstrich ziehen.
"Schäbig", wie es so ein "Bild"-Vogel im Dopa gestern nannte, finde ich das Verhalten Tuchels nicht unbedingt. Jeder normale (ich weiß, die Buli ist nicht normal...) Arbeitnehmer darf seinen Arbeitgeber wechseln und während seines Arbeitsverhältnisses Bewerbungsgespräche führen etc.

Ich weiß auch nicht, was Mainz jetzt vorhat, außer vlt. noch eine Ablösesumme zu kassieren. Fakt ist doch (sagt ja auch Heidel), dass Tuchel auf keinen Fall mehr Mainz trainieren wird. Warum jetzt bockig ihm eine Freigabe (so er sie denn will) verweigern?
Juristischen Kleinkrieg sollten Mainz und Tuchel jetzt nicht produzieren, das würde wirklich einen mehr als traurigen Schlusspunkt unter diese Erfolgsgeschichte setzen.
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BeitragThema: Re: "Trainer der Bundesliga"   Mo 12 Mai 2014 - 17:07

asamiro schrieb:

Kann man das vergleichen? Bei dem einen (Veh) lief der Vertrag aus und er hat keinen neuen unterschrieben, bei dem anderen (Tuchel) lief/läuft der Vertrag noch ein weiteres Jahr.
Eben: Ein Veh hat auf seine Wahlfreiheit bestanden und sich damit alle Optionen offen gehalten. Mit dem Wissen, dass auch der Verein wesentlich schneller Tschüss sagen kann.

asamiro schrieb:
Es ist eine vertrakte Situation. Auf der einen Seite steht der Verein, der einen Trainer ohne zu zögern auch bei Misserfolg sofort entlässt, auf der anderen Seite darf der Trainer nicht von sich aus nach (!) einer Saison einen Schlussstrich ziehen.
Da ist aber ein feiner Unterschied: Entlässt der Verein den Trainer sofort zahlt er auch die Zeche. Entweder in der Form, dass der Vertrag weiter läuft und der Trainer bezahlten Urlaub bekommt oder aber per Ablösung und der Trainer hat 2 Wochen später einen neuen Verein. Ich bin von daher überzeugt, dass aus finanzieller Sicht ein Trainer bei einer Entlassung nicht schlecht wegkommt.

Nur wer zahlt jetzt die Zeche für Mainz, dass sie ein Jahr eher als geplant ihren Erfolgscoach verlieren? Und wieso sollte Mainz ihn mit Blick darauf einfach so für einen anderen Verein freigeben? Unbezahlten Urlaub scheinen Sie ja breits angeboten zu haben, was Tuchel wohl ablehnte. Sprich sein Sabbatjahr kann nicht wirklich ernst gemeint zu sein.

Wenn Tuchel frei sein will, dann soll er sich halt selbst aus seinem Vertrag herauskaufen (wäre nicht der erste) und wenn ein Verein ihn unbedingt haben will soller halt Knete auf den Tisch legen. Ist doch bei Spieler gang und gebe.

asamiro schrieb:
"Schäbig", wie es so ein "Bild"-Vogel im Dopa gestern nannte, finde ich das Verhalten Tuchels nicht unbedingt. Jeder normale (ich weiß, die Buli ist nicht normal...) Arbeitnehmer darf seinen Arbeitgeber wechseln und während seines Arbeitsverhältnisses Bewerbungsgespräche führen etc.
Letzteres geht an dich, aber bei einem "normalen" Arbeitsverhältnis gelten ebenfalls für Arbeitnehmer und Arbeitgeber das gleiche: Beide 3 Monate Kündigungsfrist. Auch das könnte man auf die Buli übertragen: Wollen wir dich loswerden zahlen wir dich aus, möchtest du nicht mehr musst du uns halt zahlen.

asamiro schrieb:
Warum jetzt bockig ihm eine Freigabe (so er sie denn will) verweigern?
Warum nur? Dann brauch man demnächst ja gar nicht erst einen Vertrag abschließen, wenn der Trainer dann einfach Tschüss sagen kann, wenn wer "besseres" oder jemand der mehr zahlt anklopft. Warum nur hat Dortmund Lewandowski letztes Jahr nicht nach München gelassen, der wollte doch so sehr. Vertrag ist Vertrag und ich finde Mainz legt hier ganz klar das professionellere Verhalten hin.

Ich bin übrigens auch immer noch nicht von Rangnicks Burnout überzeugt und empfinde es auch noch als Frechheit, dass er eine Abfindung von uns bekommen hat. Das Anheuern kurze Zeit später bei Red Bull hat auch damals bei mir einen bitteren Beigeschmack behalten. Auch da hatte ich das Gefühl ein Trainer hat nach einem Weg gesucht aus einem gültigen Vertrag rauszukommen.

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BeitragThema: Re: "Trainer der Bundesliga"   Mo 12 Mai 2014 - 18:09

Bei Tuchel sieht die Sache aber ein bischen anders aus als beim gewöhnlichen Arbeitgeber, selbst wenn der nur einen befristeten Vertrag hat.
Wenn schon, dann muss man das schon mit Spitzenkräften (nicht zwangsläufig Manager) in der Wirtschaft und Forschung vergleichen. Dort ist es durchaus üblich das man einen befristeten Vertrag über mehrere Jahre unterschreibt mit Zusatzklauseln, welche regeln was passiert wenn der Arbeitnehmer früher ausscheiden will. IdR fallen da empfindliche Strafzahlungen etcpp an damit der Topingenieur/Designer/whatever nicht plötzlich mitten in einem wichtigen Projekt zur Konkurenz abhaut.

Und bei der Bundeswehr ist das ja genauso wenn man sich von der Bundeswehr das Studium bezahlen lässt und nach dem Studium doch keinen Bock hat den Rest der 12 Jahre abzudienen. Wenn du Glück hast ist der Betrag dann gerade so noch 5-stellig.

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BeitragThema: Re: "Trainer der Bundesliga"   Di 13 Okt 2015 - 19:24

Ich missbrauche mal diesen Thread. Will nicht den ganzen Artikel einstellen, weil nicht von Interesse. Geht um einen jungen Nachwuchsstürmer der Schalker, der mal in der Vorbereitung unter Rangnick unser bester Torschütze war und dann in der Saison keine Rolle mehr gespielt hat. Da steht ein schöner Satz, auch, wenn es kein wörtliches Zitat ist. Ich finde aber es spiegelt sehr gut wieder, wieso ich schon lange und wohl zu Recht sehr viel Respekt vor einem Hrn. Rangnick verloren habe. Gefallen soll er sein nach fünf sieglosen Spielen:

"Rangnick vertröstet ihn: Joe, wenn ich dich spielen lasse und es geht schief, dann fallen die Leute über mich her. Spielen die Stars, sind sie in den Schlagzeilen."

Die kuriose 38-Sekunden-Karriere von Ex-Schalker Laumann | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
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